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Aus der GemeinwohlArbeit Aus der GemeinwohlArbeit Aus der GemeinwohlArbeit

Das Modellprojekt GemeinwohlArbeit NRW wurde durchgeführt mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds

Gefördert durch den 
Europäischen Sozialfonds

Gefördert durch das MAGS NRW

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Arbeitsgelegenheiten - Jobs mit Perspektive?

Qualitätsverbund GemeinwohlArbeit - aktuell ohne Perspektive!

"Wir schließen!"
- und unterstützen die Verbreitung von "Selbstvermittlungscoaching", einer Methode mit Perspektive! (siehe unten unter "Übrigens")

Der Qualitätsverbund GemeinwohlArbeit war ein schönes Beispiel dafür, dass Nachhaltigkeit bei "Innovativen arbeitsmarktpolitischen Modellprojekten" gelingen kann. In den Jahren nach Abschluss des Modellprojektes (Laufzeit März 2006 bis März 2008) hatte der Verbund zu besten Zeiten 44 Mitglieder, also gemeinnützige Organisationen, die Arbeitsgelegenheiten in nicht geringer Zahl anboten. Sowohl die Mitglieder, als auch die Jobcenter an deren Standorten, bewerteten den Verbund und seine Wirkungen auf die beschäftigten Menschen ausgesprochen positiv. Der Versuch, aus dem zunächst zweifelhaften Instrument "1-€-Jobs" ein nützliches und hilfreiches Angebot für langzeitarbeitslose Menschen zu machen, schien geglückt - in einem gewissen Rahmen jedenfalls. Es gab einen Schwerpunkt in NRW und bei Mitgliedern des Paritätischen, aber etwa ein Drittel der Mitglieder kam aus anderen Wohlfahrtsverbänden oder Bundesländern.

Mit dem Rückgang der Förderung von AHG und der Umstellung der Rahmenbedingungen sanken natürlich auch die Mitgliederzahlen. Wir waren selbst erstaunt, dass im Oktober 2012 das Qualitätssiegel der GemeinwohlArbeit noch einmal für ein Jahr an 14 Organisationen verliehen werden konnte.

Eine Fortsetzung über das Jahr 2013 hinaus wollte aber nicht gelingen. Nur noch fünf Mitglieder sahen sich in der Lage, die formulierten Mindeststandards für die Integrationsbegleitung in der GemeinwohlArbeit zu erfüllen. Koordination und Steuerungsgruppe haben sich klar dagegen ausgesprochen, die Mindeststandards den reduzierten Möglichkeiten anzupassen und die Standars zu verwässern.

Also haben wir unlängst den Verbund geschlossen. Sollte es - wie von vielen gefordert und versprochen - wieder ein taugliches Instrument der Beschäftigungsförderung mit begleitender Unterstützung der Beschäftigten in einem sozialen Arbeitsmarkt geben, öffnen wir ihn vielleicht wieder.

Diese Seite bleibt bis auf Weiteres online, weil die Qualifizierungsmodule und das Dokumentationssystem weiterhin stark nachgefragt werden, wie die Auswertung der Web-Statistik zeigt.

Als Initiator und Leiter des Modellprojektes und Koordinator des Qualitätsverbundes bedanke ich mich sehr herzlich bei allen, die engagiert an diesem Projekt mitgearbeitet haben. Besonderer Dank gilt Barbara Molitor und ihren MitarbeiterInnen (damals dem MAGS, heute dem MAIS NRW zugehörig), die entscheidend geholfen haben, den Weg zu den Fördergeldern (ESF und Land NRW) zu ebnen, den Mitgliedern der Steuerungsgruppe des Modellprojekts und des Qualitätsverbundes aus allen Verbandsgruppen der freien Wohlfahrtspflege und Johannes Massolle (Move Organisationsberatung), der als Qualitätsauditor bei der Entwicklung und Überprüfung der Standards die Federführung hatte.

ÜBRIGENS: In den Jahren 2010 bis 2012 hat der Paritätische NRW ein weiteres nachhaltiges arbeitsmarktpolitisches Modellprojekt mit erheblicher Strahlkraft durchgeführt. "Selbstvermittlungscoaching", so der Name der aus verschiedenen erprobten Ansätzen neu entwickelten Methode, setzt beim Empowerment an und vermittelt Kompetenzen, mit deren Hilfe sich Arbeitslose selbst eine passende Stelle suchen können; dabei spielt der verdeckte Arbeitsmarkt eine zentrale Rolle. Immer mehr Bildungsträger und Jobcenter eignen sich diese wertschätzende und Ressourcen aktivierende Methode an. Informationen - auch über Weiterbildungsangebote - unter www.selbstvermittlung.org.


Mit den besten Wünschen und immer mit der Hoffnung auf eine bessere Arbeitsmarktpolitik

Ihr

Werner Lüttkenhorst
- Projektleiter
- Leiter der Fachgruppe Arbeit, Armut, soziale Hilfen, Europa
   des Paritätischen NRW

 

Ein guter Einstieg ist grundlegend. Berufliche Wünsche, persönliche Hemmnisse und der Austausch aller notwendigen Informationen werden in der Checkliste Erstgespräch berücksichtigt. Die Arbeitshilfe bieten wir Ihnen hier an [Mehr]
"Ich will arbeiten" heißt
die Kampagne, mit der die
evangelische Kirche und ihre
Diakonie in Duisburg auf
die Situation von Arbeitslosen
aufmerksam machen wollen. [Mehr]

 
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