"Arbeit um jeden Preis?" – Zur Projektentstehung Fördern und Fordern – unter diesem Stichwort wurden 2005 die "Gesetze für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt I – IV" eingeführt - und in der fachlichen Öffentlichkeit kritisch aufgenommen. Das Konzept, durch ein neues Vorgehen in der Arbeitsförderung bessere Wege aus der Langzeitarbeitslosigkeit zu entwickeln, wurde von Anfang an kontrovers diskutiert. Mehr Chancen für den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt durch mehr Druck? Zu recht musste hinterfragt werden, ob die Arbeitsgelegenheiten nach § 16 Abs. 3 SGB II in der vorgesehenen Form zu einem akzeptierten und wirksamen Instrument werden könnten.
Zusatzjobs mit Zusatznutzen – Ziele und Arbeitsweisen GemeinwohlArbeit ist gemeinnützig und erstreckt sich auf zusätzliche Arbeitsfelder. Es geht um Wert schöpfende Tätigkeiten, die zur Stabilisierung und Erhöhung des Selbstwertgefühls der Teilnehmenden beiträgt.
Starke Ergebnisse: GemeinwohlArbeit evaluiert Arbeitsgelegenheiten sind besser, nützlicher und zielführender, wenn die handelnden Institutionen und Personen guten Kontakt haben, wenn alle auf ein gemeinsames Ziel orientiert sind und das Verfahren zwischen Trägern und Beschäftigten gut abgestimmt und dokumentiert ist. Auf diese Formel lässt sich das Ergebnis der Evaluation bringen.
Praxisbegleitung - für ein optimiertes Vorgehen Das Modellprojekt bot die Chance, "über den Tellerrand" der eigenen Praxis zu schauen, kennen zu lernen, welche Vorgehensweisen sich bei andern Trägern bewährt haben, oder zu erfahren, welche Qualifizierungsbausteine an anderen Standorten erfolgreich eingesetzt wurden und übernommen werden können.