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Träger des Qualitätssiegels: IFAK e.V.

Die IFAK e.V. hat sich für eine Mitgliedschaft im Qualitätsverbund entschieden, da wir dort in einem fachlichen Austausch mit anderen Trägern stehen mit dem Ziel, die Qualität unserer Arbeit zu sichern und weiter zu entwickeln. Durch die Entwicklung der Arbeitshilfen und Checklisten ist unsere alltägliche Arbeit in einen verbindlichen, sinnvollen und einheitlichen Rahmen gesetzt und die Arbeitsabläufe sind transparent und effektiv gegliedert. Wir wünschen uns das Feedback im Austausch mit anderen Trägern, wollen unsere Arbeit reflektieren und suchen neue Blickwinkel und Impulse.

Teilhabe stärken - Kompetenzen erweitern - Perspektiven schaffen

In der Darlegung der Umsetzung der entwickelten Qualitätsstandards machen wir die Ergebnisse unserer Arbeit transparent und haben beim Treffen mit anderen Trägern feststellen können, dass bei der IFAK die Umsetzung der neuen, teils veränderten Qualitätsstandards bereits effektiv in den Arbeitsalltag integriert wurden, was die Arbeit neu strukturiert und erheblich erleichtert hat. Auch die Einblicke in die Vorgehensweisen der anderen Träger, deren Probleme und Fragestellungen ermöglichen eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Arbeitsgebiet und tragen zu einer nachhaltigeren Durchführung der AGH bei.
In der IFAK wurde lange überlegt und diskutiert, ob wir die umstrittenen Arbeitsgelegenheiten anbieten und moralisch vertreten können. Das Ergebnis vieler kontroverser Auseinadersetzungen war, dass die IFAK Arbeitsgelegenheiten anbietet, bei denen die Rahmenbedingungen unserem sozialen Leitbild entsprechen und so Langzeitarbeitslose die Möglichkeiten haben, sich wieder an eine Erwerbsarbeit zu gewöhnen oder diese beizubehalten. Speziell die Bedürfnisse von Migranten sollten in der IFAK besonders berücksichtigt werden.
Durch die Verpflichtung der Arbeitslosen zur AGH, dem „Zwang zur Arbeit“ also, hatte die IFAK allerdings einige Bedenken. Umso überraschender ist festzustellen, dass der Großteil der Bewerber gerne arbeiten möchte. Leider können wir nur einen kleinen Teil der Bewerber in unserer AGH-Maßnahme einstellen. Davon arbeiten die meisten sehr engagiert und sind dankbar, „mal wieder unter Menschen zu sein und eine Aufgabe zu haben, etwas Nützliches machen zu können, gebraucht zu werden.“ Entsprechend schwer fällt es uns oft, die Teilnehmer nach einem halben bzw. nach Verlängerung nach einem Jahr wieder gehen zu lassen.
Die IFAK versucht, die soziale Integration der Teilnehmer zu stärken, indem die Teilnehmer bei wertschätzender Anleitung die Möglichkeit haben, sich mit ihren individuellen Kompetenzen und Ressourcen einbringen zu können. Schritt für Schritt wächst damit das Selbstwertgefühl und das Zutrauen in eigene Fähigkeiten. Mit einer engen und Vertrauen schaffenden Beratung und Begleitung und einer die Bedürfnisse und Interessen berücksichtigenden Qualifizierung versuchen wir, die Teilnehmer zu unterstützen, für sich und ihren Berufsweg neue Perspektiven zu entwickeln und umzusetzen.

 

IFAK e.V., Arbeitsbereich Arbeitsgelegenheiten
IFAK e.V., Arbeitsbereich Arbeitsgelegenheiten
Träger/ Verband/ Kommune:
IFAK e.V., DPWV
Ansprechpartner:
Sebastian Bláha
Engelsburger Straße 168
44793 Bochum
Tel: 0234 6406445
E-Mail: agh@ifak-bochum.de
www.ifak-bochum.de

MitarbeiterInnen insgesamt: 160
MitarbeiterInnen im Bereich
GemeinwohlArbeit / AGH: 12

 
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