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Zusatzjobs mit Zusatznutzen – Ziele und Arbeitsweisen

GemeinwohlArbeit ist gemeinnützig und erstreckt sich auf zusätzliche Arbeitsfelder. Es geht um Wert schöpfende Tätigkeiten, die zur Stabilisierung und Erhöhung des Selbstwertgefühls der Teilnehmenden beiträgt.

GemeinwohlArbeit führt zur gesellschaftlichen Anerkennung und dient der aktiven Teilhabe an der Gesellschaft. Diese Zielvorgaben wurden von den Projektpartnern in zentrale Fragestellungen und Herausforderungen umformuliert:

  • Was zeichnet die Durchführung von Arbeitsgelegenheiten aus, die sich als GemeinwohlArbeit versteht? (Die Entwicklung eines gemeinsamen Selbstverständnisses)
  • Wie müssen die Prozesse in der Integrationsbegleitung, Anleitung und Qualifizierung bei Trägern von GemeinwohlArbeit strukturiert und abgestimmt werden, um Teilnehmenden der GemeinwohlArbeit eine optimale Verbesserung ihrer Integrationschancen zu ermöglichen? (systematische Gestaltung der Prozesse)
  • Wie muss die Abstimmung, Zusammenarbeit und Gestaltung der Schnittstellen mit den SGB II-Trägern aussehen, um für Teilnehmende und SGB II-Träger eine zielorientierte und nachhaltige Durchführung der Arbeitsgelegenheiten sicherzustellen? (Abstimmung und Zusammenarbeit mit dem SGB II-Träger)
  • Wie muss die Vorbereitung und Durchführung der Arbeitsgelegenheiten gestaltet werden, um Teilnehmenden eine größtmögliche Transparenz über Anforderungen und Möglichkeiten dieses Instruments zu vermitteln. Wie kann zu einer Verbesserung des öffentlichen Images von Arbeitsgelegenheiten beigetragen werden? (Wissen über Arbeitsgelegenheiten in der GemeinwohlArbeit erhöhen und ihr Image verbessern)

Antworten und Standards wurden in gemeinsamen Lösungsgruppen entwickelt. Zum Thema "Abstimmung und Zusammenarbeit zwischen SGB II-Träger und durchführendem Träger" gelang es, eine gemeinsame Arbeitsgruppe mit Mitarbeitenden der SGB II-Träger aus den Modellregionen zu bilden. Weitere Lösungsgruppen gab es zu diesen Themen:

  • Selbstverständnis und Qualitätsstandards: Was ist das „Besondere“ an GemeinwohlArbeit, was machen deren Träger besser als andere Träger von Arbeitsgelegenheiten?
  • Prozesse der GemeinwohlArbeit: Welche Vorgehensweisen oder Musterprozesse der Integrationsbegleitung, der Begleitung beim Einsatz oder der Qualifizierung haben sich bewährt?
  • Schnittstelle zum Fallmanagement: Welche Absprachen mit den SGB II-Trägern zur Auswahl von Teilnehmenden und Einsatzstellen, zu Eingliederungsvereinbarungen oder zur Gestaltung von Rückmeldungen sind notwendig. (In Kooperation mit Fallmanager/innen aus den beteiligten SGB II-Trägern).
  • Qualifizierungsmodule: Welche Standard-Themen sind sinnvoll, welche „Best-Practice“-Beispiele für Unterrichtseinheiten gibt es an den Standorten?
  • Vertragsgestaltung und Planungssicherheit: Welche Ressourcen und Rahmenbedingungen für die Umsetzung der Arbeitsgelegenheiten nach den Qualitätsstandards sind notwendig?

 

Das Modellprojekt wurde realisiert mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds

Gefördert durch den 
Europäischen Sozialfonds

Gefördert durch das MAGS NRW

 
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